Zur Geschichte des Lotterhofes

Der Lotterhof kann auf eine über 430-jährige Geschichte verweisen. Seine Entstehung ist eng mit dem Bau von Schloss Augustusburg verbunden.
Hieronymus Lotter, der von Kurfürst August I. von Sachsen zum kurfürstlichen Oberbaumeister ernannt worden war, erwarb 1567 das Grundstück und erbaute darauf um 1572 aus Holz und Steinen der alten Schellenburg, die ihm der Kurfürst überlassen hatte, sein Wohnhaus.

Der Lotterhof
vor dem Beginn
der Sanierung 1994

Im Laufe seines Bestehens ist der Lotterhof mehrfach vom Zerfall bedroht gewesen. Als Folge davon ist er grundlegenden Umbauten unterzogen worden.
1709 wurde das untere hölzerne Stockwerk massiv ausgebaut. Der barocke Dachaufbau mit Seitenerker und Schleppgauben erfolgte 1920. In den Jahren 1996 bis 1999 wurde das Gebäude grundlegend saniert und modernisiert.
Die barocke Fassadengestaltung erfolgte auf der Grundlage restauratorischer Untersuchungen.
Neben Wohnungen beherbergt der Lotterhof nun das Atelier für Malerei Karsten Mittag sowie in dem kleinen, separaten Gartenhaus zwei Ferienwohnungen.


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